Wie funktionieren Lastschriftkonten?
Haben Sie schon einmal ein Lastschriftverfahren eingerichtet? Dabei handelt es sich um eine Zahlungsmethode, die Benutzer bei der Bank anfordern können, um wiederkehrende Rechnungen zu bezahlen – also solche, die jeden Monat fällig werden.
Wenn Sie schon einmal vergessen haben, eine Rechnung zu bezahlen oder Ihnen die Zahlungstermine oft im Kopf herumgehen, könnte das Lastschriftverfahren eine gute Alternative für Sie sein.
Was ist Lastschrift?
Das Lastschriftverfahren ist, wie der Name schon sagt, eine automatisierte Zahlungsmethode. Diese Methode wird für wiederkehrende Zahlungen verwendet, die monatlich erfolgen. Einige Beispiele für diese Art von Konto sind:
- Licht
- Wasser
- Versicherung
- Gesundheitsplan
- Pay-TV
- Internet usw.
Gemäß der Definition im Vereinfachten Glossar der Finanzbegriffe der Zentralbank handelt es sich dabei um eine „Methode zur Begleichung von Ausgaben, bei der die fälligen Beträge direkt vom Girokonto des Kunden abgebucht werden.“
Das bedeutet: Wer bei Abschluss eines Dienstleistungsvertrags mit einem Unternehmen das Lastschriftverfahren – oder im Volksmund auch Kontolastschrift genannt – beantragt, muss sich nicht jeden Monat um die Ausstellung eines Einzahlungsscheins kümmern.
Denn wenn der Auftragnehmer eine Rechnung auf den Namen der Person ausstellt, wird der Betrag zum vereinbarten Termin automatisch vom Konto abgebucht. Kein Grund zur Sorge: Für die Ausführung dieser Dienstleistung muss der Kunde einen Antrag bei der Bank stellen, wie wir später sehen werden.
Lohnt es sich, es zu verwenden?
Aber lohnt sich das Lastschriftverfahren? Wahrscheinlich ja. Der Service bietet mehr Komfort und spart Zeit, da der Kunde weder den Einzahlungsschein ausdrucken noch zur Bank oder Lottoannahmestelle gehen muss, um zu bezahlen, und auch Online-Banking nicht nutzen muss.
Darüber hinaus gibt es Unternehmen, die bei dieser Zahlungsart Rabatte auf Dienstleistungen gewähren, da das Ausfallrisiko für den Auftragnehmer deutlich geringer ist. Die Einsparungen liegen bei etwa 51 bis 101 TP3T.
Allerdings ist Vorsicht geboten. Obwohl das Lastschriftverfahren bequem ist, ist für eine reibungslose Abwicklung ein Mindestmaß an Finanzplanung erforderlich. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, sicherzustellen, dass am Zahlungstag der erforderliche Betrag auf dem Konto vorhanden ist.
Andernfalls kann es passieren, dass der Betrag vom Sonderscheck der Bank – der mit hohen Zinsen belegt ist – abgezogen wird oder die Leistung wegen Nichtzahlung gesperrt wird.
Wie erfasse ich Lastschriftzahlungen?
Die Anfrage muss direkt bei Ihrem Bankinstitut oder dem Dienstleister gestellt werden. Es ist erwähnenswert, dass fast alle großen Banken diese Funktionalität haben, ebenso wie einige digitale Banken, wie es bei Banco Inter der Fall ist.
Darüber hinaus muss das beauftragte Unternehmen von der Zentralbank zum Empfang von Zahlungen per Lastschrift autorisiert sein. Sie können die Anfrage auch über Internet-Banking oder SAC stellen.
Wenn es Ihnen nicht gefällt, keine Sorge: Sie können jederzeit eine Kündigung beantragen.
Kennen Sie bereits alle Details zum Lastschriftverfahren? Wie wir gesehen haben, handelt es sich dabei um eine Zahlungsmethode, die sowohl Nutzern als auch Dienstleistern Flexibilität und Komfort garantiert.